Dirigent AJBB
Philippe Bach (*1974, Schweiz) begann seine musikalische Laufbahn mit einem Hornstudium in Bern und Genf, bevor er sich dem Dirigieren zuwandte. Er studierte unter Prof. Johannes Schlaefli in Zürich und Sir Mark Elder in Manchester.
Philippe Bach war langjähriger Dirigent der Brass Band Kirchenmusik Flühli, der Brass Band Fribourg und der Landwehr de Fribourg. Er arbeitete auch mit renommierten Brass Bands wie der Brighouse and Rastrick Band, der YBS Band, der Eikanger Bank und der Nationalen Jugend Brass Band der Schweiz zusammen. Zudem war er Gastdirigent beim Nationalen Jugendblasorchester der Schweiz und dem Aulos Blasorchester. Von 2011 bis 2022 war er Generalmusikdirektor der Meininger Hofkapelle. Seit 2016 ist er Chefdirigent der Kammerphilharmonie Graubünden und seit 2024 Chefdirigent des Orchestre de chambre fribourgeois. Als gefragter Gastdirigent arbeitete er mit zahlreichen bedeutenden Orchestern zusammen, darunter das Tonhalle Orchester Zürich, das London Philharmonic Orchestra, das Helsinki Philharmonic Orchestra und das Orquesta Sinfónica de Madrid. Seine Vielseitigkeit zeigt sich auch in CD-Aufnahmen bei Labels wie Schweizer Fonogramm, Claves und BIS. |
Dirigent Junior Band
Flavio Killer
Die Grundlagen des Dirigierens erlernte Flavio Killer bei Dani Haus. Von 2013 - 2015 absolvierte er an der Hochschule der Künste in Bern den Studienlehrgang „Blasmusikdirektion ZAB“ bei Rolf Schumacher, Corsin Tuor und Benedikt Hayoz. Im Anschluss bildete er sich von 2016-2021 Professor Liutauras Balciunas in Orchesterdirektion weiter. Als Trompeter und Cornettist ist und war Flavio seit vielen Jahren im Kanton Aargau tätig. So zum Beispiel als Principal Cornettist der Brass Band Badenia Untersiggenthal und der Brass Band Imperial B, als Solocornettist der allerersten Ausgabe der AJBB oder als Leadtrompeter bei „Nostalgic Brass“. Als Dirigent leitete Flavio von 2012-2019 die MG Untersiggenthal vor wo er noch heute für die Nachwuchsausbildung verantwortlich ist. Seit Sommer 2017 dirigiert er die MG Bünzen. Regelmässige Engagements als Registerleiter und Projektdirigent runden sein musikalisches Schaffen ab. |
Gastsolist
Jonas Elmiger (*1999 in Luzern) entdeckte im Primarschulalter seine Leidenschaft für die Perkussion und hatte seinen ersten Schlagzeugunterricht an der Musikschule Hitzkirch. Von 2011 – 2017 nahm er bei Iwan Jenny Unterricht in klassischer Perkussion. Seit 2013 wird er von Prof. Raphael Christen auf Platteninstrumenten unterrichtet. Jonas Elmiger besuchte das Gymnasium Plus in Schüpfheim und hat 2019 sein Studium in klassischer Perkussion an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Klaus Schwärzler begonnen. Mit dem Ensemble »Schappe Percussion« wurde er 2014 und 2017 Schweizermeister und gewann im Duo am Schweizerischen Jugendmusik Wettbewerb zwei Mal den ersten Preis mit Auszeichnung. 2016 wurde er Ostschweizer Solo Champion, 2017 erspielte er sich den Schweizermeistertitel in «Klassik Felle» und im Jahr 2020 gewann er das Finale des Schweizerischen Prix Musique. 2021 war er in seiner Alterskategorie Preisträger des internationalen Marimba Wettbewerbs »Marimba Festiva« in Nürnberg. Zuletzt erreichte er im Mai 2023 an der „European Soloist Competition for Brass and Percussion Instruments“ in Malmö (Schweden) den 2. Schlussrang. Als Zuzüger spielte er bereits in verschiedensten Formationen und Orchestern, sowie zum Beispiel bei dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Luzerner Sinfonieorchester und dem 21st Century Orchestra.
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Registerlehrer
- SoloCornet & Sporano: Alexander Richter
- Backrow Cornet: offen
- EsHorn & Flügelhorn: Fiorenzo Pedrocchi
- Euphonium & Bariton: Matic Tomazic
- Posaunen: Aliaksei Shablyka
- Tuba: Samuel L. Elsig
- Percussion: Jonas Elmiger
Lagerleitung
Sara Suter
Primarlehrerin, SoloCornet in der MG Dürrenäsch und der BrassBand Imperial Lenzburg Thomas Suter Kaminfeger, SoloPosaune in der MG Dürrenäsch und der BrassBand Imperial Lenzburg Musik verbindet Nachdem wir beide lange als Mitspieler am Lager der Aargauer Jugend Brass Band teilnahmen, freuen wir uns nun, die Lagerwoche aus einer anderen Perspektive miterleben zu dürfen. Das Zusammentreffen von Jugendlichen aus verschiedensten Regionen des Aargaus ist jedes Jahr interessant. Trotz so vieler unterschiedlicher Charaktere besteht zwischen allen Teilnehmern eine wichtige Gemeinsamkeit. Die Liebe zur Musik. Und wo könnte man diese besser teilen als auf dem Herzberg? Aus Bekanntschaften entstehen Freundschaften - aus einzelnen Tönen die Musik. Durch das gemeinsame Musizieren wird das Miteinander gefördert und Toleranz und Rücksichtnahme geschaffen. Es entstehen gemeinsame Erinnerungen und unvergessliche Momente, auf die man auch nach Jahren gerne zurückschaut. Musik ist eine der schönsten Möglichkeiten, Menschen miteinander zu verbinden. Sicher wird es interessant, die musikalische Entwicklung während einer Woche als Nichtmitspieler zu beobachten. Wir hoffen, den jugendlichen Talenten eine schöne Lagerwoche bieten zu können und sind gespannt, auf welche schönen Momente und Erinnerungen wir noch lange zurückschauen dürfen. Wir freuen uns auf eine erlebnisreiche, unvergessliche und natürlich musikalische Woche! |